Wasserwerke

Wasserwerk Wittkoppenberg

Ortsteil Ueserdicken
Ueserdickenstraße 6
28832 Achim

Das älteste Wasserwerk des Trinkwasserverbandes liegt im Ortsteil Ueserdicken der Stadt Achim und wurde bereits drei Jahre nach der Verbandsgründung im Jahr 1966 in Betrieb genommen. 1991–1993 wurde die Anlage modernisiert und erweitert. Das Wasserwerk Wittkoppenberg versorgt die Gemeinde Oyten, den Flecken Ottersberg, die Stadt Achim und den Ortsteil Etelsen des Flecken Langwedel mit Trinkwasser.

 

Technische Zahlen:

Förderbrunnen:

15

Bewilligte Grundwasserentnahme:

6.000.000 m³/Jahr

Rohwasserförderung:

5.600.000 m³/Jahr

Reinwasserabgabe:

5.450.000 m³/Jahr

Größe Wasserschutzgebiet:

2.700 ha

Aufbereitungsleistung:

1.140 m³/Stunde

Wasserwerk Langenberg

Ortsteil Kükenmoor
Goldbornweg 24
27308 Kirchlinteln

Die Inbetriebnahme des Wasserwerks erfolgte 1976. Im Jahr 2003 wurden die Aufbereitungsanlage und die Absetzanlage erweitert. Vom Wasserwerk Langenberg fließt das Trinkwasser in die Gemeinden bzw. Ortschaften Kirchlinteln, Dörverden, Blender und Morsum im Landkreis Verden sowie in die Gemeinden Eystrup, Gandesbergen, Hämelhausen und Hassel aus dem Landkreis Nienburg.

 

Technische Zahlen:

Förderbrunnen:

4

Bewilligte Grundwasserentnahme:

6.500.000 m³/Jahr

Rohwasserförderung:

2.650.000 m³/Jahr

Reinwasserabgabe:

2.600.000 m³/Jahr

Größe Wasserschutzgebiet:

2.600 ha

Aufbereitungsleistung:

450 m³/Stunde

Wasserwerk Panzenberg

Ortsteil Scharnhorst
Botterbusch 107
27283 Verden

1983 in Betrieb genommen dient das Wasserwerk Panzenberg vor allem auch der Versorgung der Stadt Bremen aber auch Teilen des Verbandsgebietes. Im Landkreis Verden beliefert es den Flecken Langwedel (außer die Ortschaft Etelsen) und die Stadt Verden (außer die Kernstadt) mit Trinkwasser.

Highlight ist der Medienraum, der schon oft von Schulklassen und Besuchergruppen genutzt wurde.

 

Technische Zahlen:

Förderbrunnen:

7

Bewilligte Grundwasserentnahme:

10.000.000 m³/Jahr

Rohwasserförderung:

9.000.000 m³/Jahr

Reinwasserabgabe:

8.750.000 m³/Jahr

Größe Wasserschutzgebiet:

4.200 ha

Aufbereitungsleistung:

2.900 m³/Stunde

So funktioniert ein Wasserwerk

 

Das Schema zeigt den Aufbereitungsvorgang im Wasserwerk Panzenberg:

Das Rohwasser wird aus den Brunnen (1) in das Wasserwerk gepumpt und als erstes in einem Mischkessel (2) vermischt, um die unterschiedlichen Qualitäten der verschiedenen Förderbrunnen auszugleichen. Gleichzeitig wird Flüssigsauerstoff beigegeben (3).
Der Sauerstoff bewirkt die Oxydation der im Rohwasser gelösten Eisen- und Mangansalze, die nach dieser Behandlung ausflocken und in nachgeschalteten zweistufigen „Fallverdüsungsfiltern“ (4) zurückgehalten werden.

Neben der Enteisenung (5) und Entmanganung (6) erfolgt in den mit feinkörnigem Material gefüllten Filtern durch die Verdüsung (7) des Wassers eine zusätzliche Anreicherung mit Luftsauerstoff (8) und Austreibung der überschüssigen Kohlensäure. Der verbleibende Restgehalt an Kohlensäure wird durch geringfügige Zugabe von Natriumhydroxyd (9) bis zum Kalkkohlensäuregleichgewicht abgebunden.

Somit ist aus dem guten Rohwasser Trinkwasser geworden, dessen Qualität weit über den gestellten Anforderungen liegt.

Über einen Zwischenaufenthalt in Reinwasserbehältern (10) wird es dann mit elektrisch angetriebenen Kreiselpumpen (11) ins Rohrnetz (12) zum Verbraucher transportiert.

Dabei unterscheiden wir zwischen zwei Hauptleitungen: eine führt in Richtung Bremen, die andere in das Versorgungsgebiet des Trinkwasserverbandes Verden.